Timeline
2025
August 2021
10 Jahre Rheinleben: Feiern – Audiospaziergang am Rhein – neue Website und Design
Am 23. August feiern wir zusammen mit Klient*innen, Angehörigen und geladenen Gästen zehn Jahre Rheinleben.
Wir eröffnen unseren Audiospaziergang am Rhein: Er widmet sich aus verschiedenen Blickwinkeln der psychischen Gesundheit. Neben Fachpersonen kommen vor allem diejenigen zu Wort, die aus eigener Erfahrung Expert*innen sind, Betroffene und Angehörige reden Klartext und geben ganz persönlcihe Einblicke. Unser Jubiläumsgeschenk an die Öffentlichkeit – für Aufklärung, Prävention und das Miteinander in Basel. Der Audiospaziergang ist während drei Monaten mit grossen Plakaten am Kleinbasler Rheinufer präsent.
Nach zehn Jahren erneuern wir unser Logo und Design und präsentieren unsere Arbeit auf einer neuen Website.
Juli 2021
Neuer Stiftungsratspräsident
Zehn Jahre war Gian Coray Präsident des Stiftungsrats von Rheinleben. Per 1. Juli 2025 übergibt er sein Amt an Michel Scherrer. Mit 35 Jahren ist er der jüngste im Bunde und steht stellvertretend für einen gelungenen Generationenwechsel im Stiftungsrat.
April 2021
Eröffnung neuer Standort für Wohnbegleitung
Am 1. April 2025 eröffnet die Wohnbegleitung Lysbüchel an der Weinlagerstrasse 33. In einem Neubau der Stiftung Habitat entsteht bezahlbarer Wohnraum für Klient*innen, mitten in einem durchmischten Quartier.
2023
Neue Geschäftsleiterin
Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 30. Mai 2022 Martina Pongratz zur neuen Geschäftsleiterin per 01.01.2023 ernannt.
Sie tritt die Nachfolge von Peter Ettlin an, der Ende April 2023 in Pension geht. Peter Ettlin war während 15 Jahren Geschäftsleiter, ursprünglich bei der PSAG. Er wird Martina Pongratz noch weiterhin bei der umfangreichen Einarbeitung in das neue Aufgabengebiet unterstützen.
Martina Pongratz trat 2017 in die Stiftung Rheinleben als Job Coach ein und übernahm 2020 die Leitung des Gesamtbereiches Arbeit. Sie hat insbesondere dem Projekt «Integrative Arbeitsplätze» zum Durchbruch verholfen.
2021
Oktober 2021
Neues Angebot fix etabliert
Die Anlaufstelle für Angehörige und Kinder psychisch beeinträchtigten Menschen im Oktober 2018 aus der Taufe gehoben, kann nunmehr als festes Angebot etabliert werden. Sie entstand in enger Zusammenarbeit/Abstimmung mit den Gesundheits- und Erziehungsdepartementen Basel-Stadt. Die Christoph Merian Stiftung (CMS) finanzierte 2020/2021 eine umfangreiche Evaluation des Angebotes zum Bestand und der Weiterentwicklung. Sie ermöglichte auch eine Pensenaufstockung in der Abteilung.
Zum Abschluss des vierjährigen Pilot-Projektes (2018-2021) erteilte der Grosse Rat im Herbst 2021 ein klares Ja zu einer offiziellen Unterstützung der Anlaufstelle für die Jahre 2022-2025 mit zusätzlichen Mitteln. Auch die CMS verlängert ihr finanzielles Engagement von 2020 und 2021 für weitere zwei Jahre. Der Kanton Basellandschaft beteiligt sich ebenfalls mit einem kleineren Beitrag. Somit können Beratungen für Betroffene aus den Beiden Basel durchgeführt werden.
September 2021
Umzug Werkatelier
Das Werkatelier ist im September 2021 vom Gundeli an die Birsstrasse umgezogen. Statt 160 m2 stehen den Klienten und Klientinnen rund 400 m2 zur Verfügung. Das Angebot konnte aufgrund dessen ausgebaut und die Präsenzzeiten erweitert werden. Im Folgejahr wird auch die Stelle einer Standortleitung geschaffen.
2020
Oktober 2020
Übernahme «intensivere ambulante Wohnbegleitung für Menschen mit Autismus Spektrum Störung (ASS)“
Im Oktober 2020 haben wir von LIV (Leben in Vielfalt) das Angebot «intensivere ambulante Wohnbegleitung für Menschen mit Autismus Spektrum Störung (ASS) übernommen. Die Wohngruppe (4 Personen in einer WG) benötigen ein stabiles/kontinuierliches Begleit-Team. Die Wohngruppe wird täglich von 13-21 Uhr und an den Wochenenden von 16-21 Uhr begleitet. Wir sammeln dadurch zusätzliche Erfahrungen mit ASS und schärfen das Begleitprofil. 4 Fachpersonen betreuen diese Wohngruppe.
Januar 2020
Zusammenlegung des Bereich Arbeit an der Clarastrasse
Per 01.01.2020 haben wir den gesamten Bereich Arbeit an der Clarastrasse in Basel zusammengelegt, um Synergien zu nutzen, die Zusammenarbeit zu vertiefen und die Kommunikation zu vereinfachen. Der «Besuchsdienst» und «Ambiente zu Hause» sind ins Kleinbasel disloziert und nun räumlich verknüpft mit dem Job Coaching, dem auch die Integrativen Arbeitsplätze (IAP) angeschlossen sind. Dadurch soll der «Bereich Arbeit» gestärkt und optimiert werden.
2018
Oktober 2018
Gründung der «Anlaufstelle für Angehörige und Kinder psychisch erkrankter Menschen»
Im Auftrag des Kantons Baselstadt (Gesundheits- und Erziehungs-Departement) ist die
«Anlaufstelle für Angehörige und Kinder psychisch erkrankter Menschen» aufgebaut worden. Diese Beratungsstelle hat sich am 22. Oktober 2018 im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Aktionstage Psychische Gesundheit» dem Fachpublikum detailliert vorgestellt und ihren Betrieb aufgenommen.
Juli 2018
Betriebsbeginn der Tagesstruktur 65+
Am 02. Juli hat die Tagesstruktur 65+ ihren Betrieb am neuen Domizil aufgenommen. Der Bezug erfolgte am 27.06., am 28.06. zügelte die Crew mit professioneller Unterstützung vom Gundeli ins Klingental 1. Ab der Baueingabe im Januar ging es Schlag auf Schlag: Im Februar begannen die Umbauarbeiten des ehemaligen Kindergartens. Einzig die tragenden Wände wurden belassen, der Rest rausgerissen und baulich auf die Bedürfnisse der Tagesstruktur umgebaut. Das Team kann in den freundlichen neuen Räumen professionell arbeiten und das Angebot wurde aufgrund der räumlichen Möglichkeiten weiter ausgebaut. Die Reaktionen von Zuweisenden/Aussenstehenden und Klienten sind durchwegs positiv. Letztere beflügelte die neue Lokalität gar zu mehr Elan punkto aktiver Teilnahme.
2017
August 2017
Abschluss Sanierungsarbeiten Wohnhaus G99
Der Umbau unseres Wohnhauses G99 mit Sanierung der Nasszellen wurde am 31.08.2017 erfolgreich abgeschlossen und konnte gleichzeitig mit dem 20-Jahr-Jubiläum des G99 mit den Bewohnerinnen und Bewohnern am 01.09. gefeiert werden.
35-jähriges Jubiläum der Angehörigen-Selbsthilfe und dem Wohnhaus
Die Angehörigen-Selbsthilfe, welche von der Historie her, eng mit dem Wohnhaus verbunden ist (deren Gründungsmitglieder hatten die Grundlage für das G99 geschaffen) seinerseits feierte sinnigerweise gleichentags das 35-jährige Jubiläum mit dem Wohnhaus zusammen.
Juni 2017
Rhein-Schifffahrt für das 30-jährige Jubiläum Besuchsdienst
Der Besuchsdienst hat mit einer Rhein-Schifffahrt mit den Mitarbeitenden auf das 30-jährige Wirken zurückgeblickt und zur Feier am 15. Juni 2017 Gäste mit denen eine langjährige Zusammenarbeit besteht, geladen.
Mai 2017
Open house Anlasses neuer Standort Tagesstruktur Entwicklung
Der breiteren Öffentlichkeit werden die neuen Räumlichkeiten der Tagesstruktur Entwicklung, aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums im Rahmen eines open house Anlasses präsentiert.
April 2017
Tagesstruktur Entwicklung zieht am neuen Standort
Umzug zu Dornacherstrasse 38. Konzept und Programm sind auf dieses Datum hin auch einer intensiven Überprüfung
unterzogen und weiterentwickelt worden.
HELP! For Families
Die Trägerschaft des Angebotes „Kinder und Jugendliche mit einem psychisch beeinträchtigten Elternteil“ wird auf unseren Kooperationspartner HELP! For Families übertragen.
Januar 2017
Wechsel von Objekt- zu Subjektfinanzierung
Anpassung der Verrechnung, der für den Kanton definierten Leistungen, der Abläufe, der Grundhaltung.
Start und Aufbau der Informations- und Beratungsstellen für Behinderte (INBES)
im Rahmen des neuen Behindertenkonzeptes.
2016
Juli 2016
Tagesstruktur Entwicklung (TE) neuen Standort gefunden
Endlich fündig! An der Dornacherstrasse im undeldingerquartier haben wir neue Räumlichkeiten für die Tagesstruktur Entwicklung (TE) gefunden. Nach einem umfassenden Umbau wird die TE voraussichtlich Ende Februar 2017, nach 30 Jahren an der Wettsteinallee, an die Dornacherstrasse umziehen.
Juni 2016
Projekt zu besonderen Schwierigkeiten von Familien mit psychisch Beeinträchtigungen Personen
Im Auftrag des Erziehungsdepartementes Basel-Stadt, Abt. Jugend, Familie und Sport durften wir Eltern mit psychischer Beeinträchtigung, ihre Kinder und Angehörigen und Erwachsene, die als Kind mit einem psychisch kranken Elternteil zusammen lebten, befragen, was die besonderen Schwierigkeiten ihre Situationen sind und in welcher Form sie sich Unterstützung und Hilfe wünschen. Erkenntnisse aus 27 sehr berührenden und informativen Gesprächen will das ED BS für die Planung weiterer Massnahmen nutzen.
Vorbereitung des per 1.1.2017 in Kraft tretenden Rating System IBB (Individueller Betreuungsbedarf)
Ab diesem Zeitpunkt werden die Tagesstrukturangebote Basis, Entwicklung und teilweise Modular, die Wohnbegleitung und der Besuchsdienst den Betreuungsbedarf ihrer Klientel mit dem von den Kantonen BS/BL vorgegebenen Rating System IBB (Individueller Betreuungsbedarf) einstufen. Per Stichdatum von Juni ist der Probelauf an 248 Personen erfolgt
2015
August 2015
Neues Einstiegsangebot der Abteilung „Tagesstruktur Entwicklung“ (ehemals PSAG Tageszentrum)
Das Einstiegsangebot ermöglicht den Klientinnen und Klienten einen Zwischenschritt innerhalb der Tagesstruktur-Dienstleistungen. Durchlässigkeit der Angebote und die Nutzerfreundlichkeit werden so gefördert.
Tag der offenen Tür
Die Stiftung Rheinleben öffnet der interessierten Bevölkerung an 11 Standorten in Basel-Stadt ihre Türen. Ein vielfältiges Angebot lädt zahlreiche Interessierte ein, sich zu informieren und einen eigenen Eindruck zu den Angeboten mitzunehmen.
Juni 2015
Eintrag in das Handelsregister
Ab dem 01.06.2015 offiziell unter dem Namen: Stiftung Rheinleben
Mai 2015
Die PSAG Vereinsmitglieder beschliessen die Auflösung des Vereins
Januar 2015
Angebotserweiterung Wohnbegleitung
Zum ersten Mal bietet die Wohnbegleitung eine 2-Zimmer Wohnung in Untermiete für Klienten in Wohnungsnot an.
2014
Juli 2014
Der neue Name „Stiftung Rheinleben“ ist gefunden.
April 2014
Umzug PSAG Besuchsdienst und AMBIENTE zu Hause
Diese ziehen von der Wettsteinallee 42 an den Steinengraben 42 um.
März 2014
Die PSAG Mitglieder stimmen dem Antrag des Vorstands zum Zusammenschluss mit der Stiftung Melchior zu.
Januar 2014
Integration Tagesstätte Spektrum
Tagesstätte Spektrum von der UPK wird integriert als PSAG Tagesgestaltung (Gründung TS Spektrum 1998)
2013
Zusammenführung als sinnvoll beurteilt
Die Aufsichtsorgane Stiftung Melchior und PSAG beurteilen eine Zusammenführung der beiden Organisationen, nach sorgfältiger Vorprüfung, als sinnvoll.
Prüfung Zusammenführung
Im Frühsommer informieren Stiftung Melchior und PSAG dass die beiden Aufsichtsorgane die Zusammenführung der beiden Organisationen vertieft prüfen – und bis Ende Jahr einen Entscheid dazu fällen wollen.
Vertiefung Zusammenarbeit mit dem Zentrum Selbsthilfe
Die Melchior-Angehörigen-Selbsthilfe-Gruppen stellen sich der Herausforderung, in ihren Gruppen Bewährtes zu erhalten und die Entwicklung zu stärken.
Übernahme UPK Tagesstätte
Die Behindertenhilfe Basel-Stadt beauftragt die Stiftung Melchior und die Partnerorganisation PSAG die bis anhin der UPK angegliederte
Tagesstätte „Spektrum“ im Rahmen eines übergreifenden Tagesstättekonzeptes zu
integrieren und gemeinsam zu führen.
2012
Eröffnung Werkatelier
An der Liesbergerstr. 15, eine Angebotserweiterung der Tagesstätte Stiftung Melchior
Oktober 2012
Die PSAG begeht ihr 30-jähriges Jubiläum
In engstem Kreise (Mitarbeitende, Vorstand, einige Gründungsmitglieder sowie einige ehemalige Vorstandsmitglieder).
Mai 2012
Die PSAG Wohnbegleitung BL zieht von Liestal nach Pratteln um
Januar 2012
Erste Kunden von AMBIENTE zu Hause werden betreut
2011
Eröffnung der Stiftung Melchior
Tagesstätte 65+ für Senior/-innen mit psychischen Beeinträchtigungen an der Laufenstrasse 8
Die Zusammenarbeit zwischen der PSAG und der Stiftung Melchior vertieft sich:
Start des PRIKOP Aktionsprogramms „Hallo! Ich ein Mensch. Keine Krankheit“. Das Aktionsprogramm, das unter dem Patronat der GGG steht, wurde von Melchior, PSAG und weiteren Prikop Mitgliedern entwickelt. Ziel ist die Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Lebenssituation der Betroffenen. Gross bleiben die Herausforderungen des Systemwechsels in der regionalen Behindertenhilfe, welcher 2015 seinen Abschluss finden soll. Melchior und PSAG engagieren sich weiterhin aktiv mit den Verbänden SubB (soziale Unternehmen beide Basel) und PRIKOP (private Koordination Psychiatrie), damit die Bedürfnisse der Menschen mit psychischer Beeinträchtigung in diesem Systemwechsel genügend berücksichtigt werden.
November 2011
Erste Fortbildung für Arbeitgeber wird durchgeführt
Oktober 2011
Die PSAG organisiert die Fachtagung „Integration von psychisch kranken – auf der Suche nach dem möglichen Ideal“
Mit 180 Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland.
Juni 2012
Die PSAG Wohnbegleitung bezieht ihren ersten Standort in Baselland (Liestal)
2010
Die Stiftung Melchior wird 30 Jahre alt
Die Stiftung erhält einen neuen, grafischen Auftritt.
2009
März 2009
Erste Kurse für Behinderte aus psychischen Gründen werden durchgeführt
2008
Schappo für die Angehörigen
Die Angehörigen-Selbsthilfe der Stiftung Melchior wird für bald dreissig Jahre unermüdliches Engagement mit dem schappo-Preis des Justizdepartementes Basel-Stadt ausgezeichnet.
Dezember 2008
Neue Räume und Zusammenzug an der Clarastrasse 4+6
Die PSAG Geschäftsleitung, die Geschäftsstelle sowie die Beratungsstelle und das Job Coaching ziehen zusammen
Mai 2008
Start PSAG Job Coaching
2007
Januar 2007
PSAG Transform wird an das Bürgerspital übergeben.
2006
Das Begleitangebot für Kinder und Jugendliche von erkrankten Eltern
Ein Angebot entstanden aus privater Initiative, kommt unter das Dach der Stiftung Melchior.
Start der von Melchior in Auftrag gegebenen „Studie Baer“
Zur Wirksamkeit von tagesstrukturierenden Angeboten
Die Stiftung Melchior erhält das SQS Zertifikat (Qualitätslabel)
2005
Die Schweizer Bevölkerung beschliesst den NFA (Nationaler Finanzausgleich)
Was mit dem Systemwechsel Behindertenhilfe BS/BL weitreichende Konsequenzen für den Behindertenbereich haben wird. Beide Institutionen setzten sich aktiv dafür ein, dass der NFA sowohl inhaltlich wie strukturell im Interesse der Betroffenen umgesetzt wird.
Schliessung des PSAG Berufsförderungskurses
Nach Fokuswechsel der IV.
2004
2004 Umbau und 2005 Umzug
Von Tagesstätte, Treffpunkt und Geschäftsstelle
Stiftung Melchior an die Thiersteinerallee 51
Januar 2004
Projekt freejob erhält einen Standort
Das PSAG Projekt freejob des Tageszentrums erhält einen Raum an der Maulbeerstrasse
2003
Dezember 2003
Der Besuchsdienst kommt zurück
Vom Verein für psychosoziale Eingliederung zurück zur PSAG.
2002
November 2002
BSV-IV 2000 Zertifizierung durch SGS.
2001
QM Zertifizierung „Wege der Qualität“
Erst Zertifizierung für die Stiftung Melchior
PSAG eröffnet Transform
Ein Dienstleistungsbetrieb mit 36 geschützten Arbeitsplätzen.
1999
Restrukturierung der Stiftung Melchior
Auflösung und Wandel der Vereine Treffpunkt demokratische Psychiatrie, Tagesstätte, Wohnheim Phoenix und Angehörigen-Selbsthilfe in Förderkreise
1997
Eröffnung Melchior-Wohnheim Phoenix
Nachdem es einer Gruppe von Angehörigen gelungen ist, mittels vieler privater, zinsloser Darlehen die Liegenschaft an der Gundeldingerstrasse 99 zu erwerben.
Übernahme der PUK-Wohngemeinschaft
Die PSAG Wohnbegleitung übernimmt die ambulante Betreuung der ehemaligen PUK-Wohngemeinschaften.
1995
Die Wohnbegleitung der PSAG startet ihr
Angebot
In bis heute idealer Kooperation mit einer privaten Liegenschaftsbesitzerin werden Klienten in ihren privaten Wohnungen an der Pfeffingerstrasse begleitet.
1993
Start der allseits beliebten PSAG-Disco
Einer sehr innovative Integrationsinitiative, welche das letzte Mal im November 2000 stattfand.
Januar 1993
Wechsel des Besuchsdienst
Der Besuchsdienst wechselt von der PSAG zum Verein für psychosoziale Eingliederung
1992
Die Stiftung Melchor wird eine C-Organisation
der GGG
1991
Beteiligung der PSAG an PRIKOP
Als Fortsetzung der Arbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Konzept organisiert die PSAG mit andern Organisationen zusammen die offene Arbeitsgemeinschaft „Private Koordination in der Psychiatrie – PRIKOP“
1984 – 1991
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Das neue Psychiatrie-Konzept wird erarbeitet und geht in die Vernehmlassung. Die PSAG ist ein aktiver Player darin, aus den Reihen „Treffpunkt demokratische Psychiatrie beteiligen sich Angehörige und Psychiatrie-Erfahrene.
1990
Der Berufsförderungskurs wechselt sein Domizil
Von Reinach nach Basel.
Die Tagesstätte Therwilerstrasse wird gegründet
Die Tagesstätte Therwilerstrasse wird gegründet. Diese bietet als Ergänzung zum Treffpunkt tagsüber und am Wochenende tagesstrukturierende Angebote an.
Die Angebote professionalisieren sich, die Mitarbeitenden sind nun alle entlöhnt.
Die Stiftung Melchior wird gegründet
Die Stiftung Melchior wird gegründet, um die bis anhin getrennt agierenden Vereine in einer Dachorganisation zu verbinden bzw. zu koordinieren. Die Vereine bleiben für die Angebote autonom zuständig, delegieren aber die finanzielle und administrative Kompetenz sowie die Öffentlichkeitsarbeit an die Stiftung. Auch das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV), der grösste Subventionsgeber, wünscht sich einen gemeinsamen Ansprechpartner
1987
März 1987
Die Begegnungsstätte wird von der
PSAG übernommen, als PSAG Tageszentrum.
Februar 1987
Der Besuchsdienst öffnet seine Tore
Beide Angebote ergänzen in unterschiedlicher Weise den Bedarf der Betroffenen, ihre psychische Beeinträchtigung soweit zu überwinden, dass sie entweder in der geschützten
Beschäftigung (Besuchsdienst), oder über rehabilitative Entwicklung wieder im Arbeitsmarkt Tritt fassen können. Der Besuchsdienst, ein Konzept, das auch in
andern Kantonen von andern Anbietern umgesetzt wird, verselbständigt sich 1993 und integriert sich 2003 wieder in die PSAG.
1986
September 1986
Die PSAG startet im Auftrag der AGEBA / IV den Berufsförderungskurs in Reinach
Dieses Angebot unterstützt die berufliche Qualifikation und Reintegration in den ersten Arbeitsmarkt. Schliessung 2005 nach Fokuswechsel der IV.
1985
Januar 1985
Die PSAG übernimmt die Beratungsstelle für Langzeitkranke
Die PSAG übernimmt die Beratungsstelle für Langzeitkranke als PSAG Beratungsstelle für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung
1984
Januar 1984
„Psychiatrie-Reform in Basel – wohin?“
Fachtagung vom 19.01.1984
1983
Gründung des Verein Selbsthilfegruppe Arbeit
Der Treffpunkt Demokratische Psychiatrie gründet den Verein Selbsthilfegruppe Arbeit. Gemeinsam mit der PSAG wird eine Arbeitsmöglichkeit für IV-Bezüger initiiert, die bis heute als eigenständige Institution unter dem Namen „let pack“ Beschäftigung anbietet.
1982
Der Verein Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft PSAG wird eine C-Organisation der GGG.
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???… entsteht aus diesem Kreis der Angehörigen-Selbsthilfe, um sich in der Gruppe auszutauschen und zu unterstützen und um mit den trialogischen Klinikgesprächen“, die Sorgen und Bedürfnisse der Angehörigen und Betroffenen gegenüber den Fachpersonen zum Ausdruck zu bringen.
März 1982
Gründung des Verein PSAG
Der Verein PSAG wird von engagierten Fachpersonen und Angehörigen von psychisch kranken Menschen gegründet. In der Folge kann die PSAG mit mehreren Gesprächsforen wichtige Impulse innerhalb der Psychiatriereform und für das neue Psychiatriekonzept geben.
1980
Entstehung des Treffpunkt Demokratische Psychiatrie
Wesentliche Ziele: Ein soziales Netzwerk und Kontakte für aus der Klinik Entlassene, eine sinnvolle Abendstruktur und Freizeitangebote. Diese Arbeit ist bis 1990 ausschliesslich ehrenamtlich ausgeübt worden.
1979-1980
Und so hat alles angefangen…
Die Geschichte der Stiftung Melchior und der PSAG ist eng verknüpft mit der Geschichte der Bewegung „demokratische Psychiatrie“ und der später folgenden Psychiatriereform.
Inspiriert durch die Öffnung der Psychiatrie in Amerika und in verschiedenen europäischen Ländern, vornweg der antipsychiatrischen Bewegung in Italien, formiert sich in Basel die Gruppierung „demokratische Psychiatrie“.
Anders als in Italien steht im Fokus der Bewegung nicht die völlige Abschaffung der psychiatrischen Kliniken, sondern die Öffnung der stationären Angebote, der Aufbau einer sozialpsychiatrischen, ambulanten Unterstützungsstruktur und der Einbezug von Betroffenen und Angehörigen als gleichwertige Partner mit spezifischem Expertenwissen.
Eine teilweise weit über 100 Personen zählende, vielfältige Gruppe von Angehörigen psychisch beeinträchtigter Söhne und Töchter, Betroffene, Fachpersonen aus Pflege und Sozialarbeit, Ärzt/-innen aus Klinik und Praxis, Therapeut/-innen, Studierende und weitere Interessierte findet zusammen, um praktische Alternativen zur damals noch herrschenden institutionellen Psychiatrie mit Verwahrcharakter aufzubauen – ein revolutionärer Ansatz in der damaligen Zeit
Aus dieser Bewegung entstehen unterschiedliche Untergruppen, die teilweise ähnliche, teilweise sich ergänzende Anliegen weiterverfolgen. Niederschwellige Angebote für Menschen mit eher chronifizierten Beeinträchtigungen, anspruchsreichere Angebote mit (Arbeits-)reintegrativem Behandlungsfokus, die Beteiligung und Selbsthilfe für Angehörige und für Betroffene sind bis heute geltende, wesentliche und wertvolle Ansätze, die in unterschiedlicher Weise weiterentwickelt werden. Das Besondere daran: Trotz aller Verschiedenheit entwickelt sich eine trialogische Gesprächs- und Zuhörkultur zwischen Fachpersonen, Laien und Betroffenen, die in wechselnder Dynamik, bis heute weitergepflegt wird