Beratung

Wir beraten Betroffene, Angehörige und Arbeitgeber*innen bei Alltagsherausforderungen und allgemeinen Fragen rund um psychische Gesundheit.

Wohnen

Wir begleiten Sie je nach Bedarf ambulant in Ihrer eigenen Wohnung oder stationär in unserem schönen Wohnhaus im Gundeli.

Arbeiten

Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz oder in der Ausbildung: Wir begleiten in herausfordernden Job-Situationen oder beim Wiedereinstieg.

Tagesstruktur

Unsere drei Tagesstrukturen (BASIS, ENTWICKLUNG, MODULAR) bieten Tagesprogramme für unterschiedliche Bedürfnisse an.

Tagesstruktur
Über uns

Lernen Sie uns kennen! Die Stiftung Rheinleben ist eine sozial engagierte Non-Profit-Organisation.

Vote für Asita! Kandidatin für die Behindertensession

Asita Streit arbeitet als Peer und Co-Leitung der IAP-Vorbereitungsprozess für den Bereich Arbeit bei Rheinleben. Jetzt kandidiert sie für die Behindertensession 2026. Es ist die zweite Behindertensession im Bundeshaus. Erneut werden 44 Vertreter*innen von Menschen mit Behinderungen im Bundeshaus mehr Gleichstellung fordern. 

Hallo, ich bin Asita Streit, 36 Jahre alt. Ich bin ein Mensch und keine meiner Diagnosen allein. Ich bin vielseitig und passe in keine Schublade. Ich bin eine der 200 Kandidat*innen für die Behindertensession am 21. März 2026 in Bern. Ich möchte einen der 44 Plätze ergattern, um vor Ort als Vertreterin für Menschen mit unsichtbaren Behinderungen für unsere Rechte zu kämpfen. 22% der 200 Nationalratssitze – das sind 44 Plätze. 22% der Menschen in der Schweiz leben mit einer Behinderung. Diese Rechnung muss aufgehen. Denn Behindertenrechte sind Menschenrechte. Immer. Ohne Wenn und Aber.

SO WÄHLST DU MICH:
1. Link öffnen: proinfirmis.ch
2. Name und E-Mail-Adresse eingeben
3. Asita Streit, BS auswählen
4. Wichtig: Du hast 3 Stimmen! Wählbar bis 15. Mai 2026

ÜBER MICH

Mein Zuhause: Ich lebe mit meinem Mann in einer 2,5-Zimmer-Wohnung in Basel. Wir haben uns ganz bewusst nur zu zweit getraut – in der schönsten Natur auf Island. Keine grosse Feier, nur wir, der Wind und das Versprechen. Wir sind stolze Pächter eines Schrebergartens. Dort grabe ich in der Erde und mein Kopf wird ruhig.

Meine Arbeit: Seit 6 Jahren arbeite ich bei der Stiftung Rheinleben als Expertin aus Erfahrung, als Peer. Ich leite und gestalte die Vorbereitungsworkshops für Menschen, die wie ich den IAP-Prozess durchlaufen. Mein Weg dorthin war lang: Nach meinem Lehrabschluss als Detailhandelsfachfrau EFZ und meiner Weiterbildung zur med. Sekretärin fand ich jahrelang keinen Platz im ersten Arbeitsmarkt. Mit dem Erhalt der IV-Rente begann ich im geschützten Rahmen. Aber oft fehlte mir dort die Perspektive. Bei Rheinleben hab ich sie gefunden. Ich bin heute zertifizierte My Peercoach. Endlich darf ich meine Erfahrungen nutzen, um andere zu stärken. Das ist meine Berufung. Deshalb liegt mir das Thema Arbeit und Bildung so sehr am Herzen.

Mein politisches und soziales Engagement:
– Arbeitsgruppe 1. Behindertenparlament Basel
– Teilnehmerin 1. Behindertenparlament Basel
– Arbeitsgruppe Sozialpolitik
– Fachkommission Neurodivergenz
– Kältenetzwerk: aktiv in der Projektgruppe Kälte und Depression
– Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit

Meine Freiheit und meine Kraftquelle: In meiner Freizeit schwimme ich im Eiswasser. Viele sagen: „Ach ist das mutig! Ich könnte das nicht.“ Die Wahrheit ist: Das Eisbad ist meine Freiheit. Dort habe ich keine Schmerzen. Keine Beschwerden. Dort bin ich zu 100% ich. Wo ich an Land oft stolpere, im Kopf und mit dem Körper, schwimme ich im Wasser frei. Aus dem Eiswasser schöpfe ich den Mut und die Kraft, welche ich für folgende Alltagssituationen brauche: Meine Ängste und die Scham zu überwinden. Über meinen Schatten zu springen. Bestimmte Post zu öffnen, besonders Behördenbriefe. Bestimmte Anrufe zu tätigen. Rolltreppen zu fahren. Für mich einzustehen. Einzugestehen, dass es mir nicht ohne Hilfe gelingt.

Meine Realität: Ich lebe mit mehrfachen Behinderungen – körperlich, neurodivergent und psychisch. Man sieht sie mir nicht an. Deshalb werde ich oft nicht „als Behinderung angesehen“. Aber sie prägen mein Leben. Jeden Tag.

Danke für jede Stimme! Danke, dass ihr mich seht.