Sehr gute Noten bezüglich UNO-Behindertenrechtskonvention
Wo steht die Stiftung Rheinleben in der Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention? Diese Frage stand im Zentrum unseres diesjährigen externen Audits. Das Feedback des Auditors ist sehr positiv und beinhaltet auch spannende Entwicklungsfelder.
Markus Spillmann von der Firma «Schiess – Beratung von Organisationen» hat mit Klient*innen und Mitarbeitenden aller Abteilungen der Stiftung Rheinleben Gespräche zum Thema UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK) geführt sowie auch unsere Konzepte kritisch unter die Lupe genommen.
«Zusammenfassend gelangt das Audit zur Einschätzung, dass die Stiftung Rheinleben die Grundsätze der UNO-BRK in hohem Mass umsetzt. Die Menschenrechts-orientierte Haltung ist sowohl konzeptionell als auch im Alltag überzeugend verankert und prägt die Organisation in einer Weise, die innerhalb der psychosozialen Versorgung als ausgesprochen fortschrittlich bezeichnet werden kann.»
In seinem Feedback hebt er unsere Organisationskultur als Stärke hervor: «Die menschenrechtlichen Grundsätze sind kulturell gut verankert und prägen die tägliche Arbeit». Er empfiehlt, die vorbildliche Reflexion bezüglich Themen wie Macht, Selbstbestimmung, Fürsorge, Recovery, Risikoverständnis und unterstützte Entscheidungsfindung noch stärker in organisationsübergreifende Lernformate einzubauen. Bezüglich Mitwirkung punktet Rheinleben durch die vielfältigen und gut etablierten Mitwirkungsmöglichkeiten. Entwicklungspotenzial sieht der Auditor im Dialog der Klient*innen mit den strategischen Leitungsgremien sowie in der Erweiterung von Beteiligungsformen. Des Weiteren wird im Audit-Bericht geraten, sozialraumorientierte Projekte weiter auszubauen.
Markus Spillmann empfiehlt, unsere Expertise in Bezug auf die UNO-BRK sichtbarer zu machen und unsere Erfahrungen stärker in die fachliche und politische Diskussion einzubringen.