Zwangsstörung verstehen – für Angehörige
Angehörige von Menschen mit Zwangsstörungen stehen oft zwischen zwei Fronten: Sie möchten helfen, entlasten, den Alltag stabilisieren – und rutschen dabei selbst in Anspannung, Schuldgefühle und Hilflosigkeit. Viele hören dann von Fachpersonen: „Sie müssen sich abgrenzen.“ Doch was bedeutet das konkret, wenn die Tochter in Panik gerät, der Partner stundenlang duscht oder der Alltag nur funktioniert, wenn bestimmte Rituale mitgemacht werden? Besuchen Sie den Online-Kurs von Irena Mikic, Fachexpertin für Zwangsstörungen.
In diesem Online- Kurs für Angehörige geben wir Orientierung – jenseits von abstrakten Empfehlungen. Mit viel Praxiserfahrung, Verständnis und einem klaren roten Faden helfen wir Angehörigen Zwangssymptome besser zu verstehen, destruktive Hilfsmuster zu erkennen sowie realistische, entlastende Schritte im Alltag zu finden. Zwischen Verstehen, Mittragen und sich abgrenzen liegt ein Weg – wir zeigen, wie dieser im Alltag konkret aussehen kann.
Zum Kurs:
Zwangsstörung erkennen und verstehen – für Angehörige
Ein Einstieg für Angehörige, die Orientierung und Entlastung suchen
Mit Irena Mikic & Volker Röseler
Wann? Samstag, 19. September 2026 von 09.00-13.00 Uhr (Online via Zoom)
INHALT
- Was sind Zwangsgedanken und Zwangshandlungen – und wie erkennt man sie?
- Welche Motive stehen dahinter: Unvollständigkeitserleben & Befürchtungen
- Wie können Angehörige hilfreich reagieren?
- Alltagstipps & praxiserprobte Strategien für mehr Entlastung
- Raum für Austausch, Rückfragen & individuelle Themen
Zielgruppe: Angehörige von Menschen mit Zwangsstörungen: Eltern, Partner*innen, erwachsene Kinder, Geschwister etc. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Kosten: CHF 220.- (für Teilnehmende aus der Schweiz) bzw. EUR 170.- (für Teilnehmende aus Deutschland & Österreich)