20. Oktober: Kolloquium: Angehörige im Massnahmenvollzug
Die Klinik für Forensik der UPK Basel lädt alle Interessierten zu diesem spannenden Kolloquium ein: Es stellt die wichtige Rolle der Angehörigen im forensisch-psychiatrischen Kontext aus verschiedenen Blickwinkeln in den Mittelpunkt.
Fragen darüber, wie man mit einer Erkrankung umgeht oder mit ihr leben kann, fordern nicht nur die erkrankte Person selbst, sondern sie betreffen auch das gesamte soziale Lebensumfeld. Insbesondere Angehörige können dabei neben emotionalem Stress auch andere vielfältige Belastungen erleben: Stigmatisierung als Angehörige eines psychisch erkrankten und straffällig gewordenen Menschen, zeitlicher Unterstützungsaufwand mit beruflichen Nachteilen und finanziellen Einbussen oder eigene gesundheitliche Risiken, um nur einige zu nennen.
Daneben stellen sie aber auch eine wichtige Ressource im Behandlungs- und Genesungsprozess dar, welche zunehmend Beachtung in der psychiatrischen Behandlung findet. Die Wirksamkeit des Einbezuges von Angehörigen im Behandlungsprozess ist vielfach belegt. Das Kolloquium stellt die wichtige Rolle der Angehörigen im forensisch-psychiatrischen Kontext aus verschiedenen Blickwinkeln in den Mittelpunkt.
Wann? Dienstag, 20. Oktober 2026, 16 bis 18 Uhr
mit anschliessendem Networking-Apéro
Wo? UPK Basel, Ökonomiegebäude mesa, Plenum 2
Wilhelm Klein-Strasse 27, 4002 Basel
Anmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail bis zum 30. September 2026 an: silvana.niessner@upk.ch
Die Teilnahme ist auch per Teams möglich. Hierzu bitten wir ebenfalls um eine Anmeldung per E-Mail, um den Veranstaltungslink rechtzeitig zustellen zu können.