Coronavirus

Empfehlungen für unsere Klienten/Klientinnen und andere Personen zu Hause

Sich Sorge tragen trotz Coronavirus

Häusliche Isolation oder die soziale Distanzierung ist eine Ausnahmesituation, die die meisten Menschen noch nicht erlebt haben. Das ist für uns alle nicht leicht und kann grosse Verunsicherung und psychische Belastungen auslösen.

Deshalb ist es gerade jetzt besonders wichtig, dass wir uns Sorge tragen!

Wie ich selber gut auf mich achten kann

  • Bewusste Mediennutzung
    Ich informiere mich gezielt über offizielle Kanäle wie das BAG und vermeide übermässigen Konsum von Nachrichten. Es reicht sich täglich einmal zu informieren. Nachrichtenquellen die mich verunsichern, meide ich.

  • Tagesroutine - auch wenn ich nun viel zu Hause bin
    Ich gestalte bewusst eine Tagesroutine, um Stabilität zu schaffen. Struktur gibt Orientierung und Sicherheit. Durch die Stressreduktion stärkt sie auch mein Immunsystem.
    - Ich versuche zur selben Zeit aufzustehen wie üblich und tägliche Routinen wie
      Zähneputzen, Frühstücken etc.beizubehalten.
    - Kleine Rituale über den Tag verteilt, geben mir Stabilität: zum Beispiel Mittagessen
      um 12,ein kleiner Spaziergang um 15, telefonieren mit X um 18 Uhr, etc.
    - Ich plane meine täglichen Aufgaben und mache mir eine To-do-Liste.
      Darauf sind Pflichten und bewusst auch freudige Tätigkeiten aufgeführt
    - Ich versuche zur selben Zeit wie gewohnt schlafen zu gehen.

  • Soziale Kontakte pflegen 
    Verbundenheit mit der Familie, Freunden und Bekannten gibt Halt!
    Ich vernetze mich bewusst mit Personen die mir guttun: 
    - Ich vereinbare Telefonate oder Chat Dates.
    - Ich mache bei Bedarf einen Wochenplan dazu, so dass ich täglich Kontakte
      pflegen kann
    - Ich rede darüber, wie es mir mit dieser besonderen Situation geht – das hilft
      und ich spüre, dass wir alle in der gleichen Situation sind.

  • Bewusste Auszeiten
    Ich nehme mir bewusst Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Ich trinke eine gute Tasse Tee, höre schöne Musik, mache einen Spaziergang, male oder mache sonst etwas, das mir einfach guttut. 
    Ich fokussiere auf Positives und freue mich an Kleinigkeiten des Alltags.

  • Auf den Körper achten
    - Ich ernähre mich gesund und abwechslungsreich, mit vitaminreichen Früchten
      und Gemüsen

    - Ich achte darauf, dass ich mich jeden Tag bewege oder einfache körperliche Übungen zu
      Hause mache.
     Im Internet finden sich viele Anleitungen, Fitness oder für Yoga oder 
      Live Übungen.
    - Ich nehme mir bewusst Zeit, um zur Ruhe zu kommen – ganz besonders abends
      vor der Nachtruhe.

    - Ich stärke mein Immun-System.
  • Auf eigene Gefühle achten 
    Wir alle haben unterschiedlichste Gefühle in dieser ungewohnten Situation, wie z.B. Verwirrung, Angst oder Stress. Diese Gefühle sind normal und verständlich. 
    Ich versuche meine Gefühle wahrzunehmen und für mich auszudrücken. Es kann mir helfen, sie aufzuschreiben, zu malen oder zu musizieren. Ich überlege mir, wer ein guter Gesprächspartner/ eine gute Gesprächspartnerin ist und teile meine Gefühle mit. Das kann hilfreich sein und sie positiv verändern.

  • Anderen Gutes tun: Ein Brief an eine nahestehende Person, mit alten Freunden in Kontakt treten, den Nachbarn zu helfen - für andere da zu sein, stärkt auch mich selbst.

Zum Thema "Angst bewältigen"

Zum Thema "Konflikte vermeiden"

Zum Thema "Training für Klienten und Klientinnen Ü65"

Zum Thema "Kinderbetreuung"

weitere hilfreiche Tipps

Infos von Fachstellen:

 

weiterführende Infos, Hintergrundwissen:

 

Links regionale Infos:

 Medienbeiträge:

  • "Unzipped" TV SRF,
    Reportagen über aktuelle Belastungssituationen