Coronavirus

Angst bewältigen

Die aktuelle Situation rund um den Coronavirus ist für uns alle neu. Wir werden sie gemeinsam bewältigen, aber sie kann grosse Verunsicherung und Ängste auslösen.

Hier ein paar einfache Möglichkeiten, um aufkommende Angstgefühle nicht zu gross werden zu lassen:

  • Medienkonsum einschränken
    Ich beschränke meinen Medienkonsum zum Thema Coronavirus. Immer wieder mit denselben Informationen und Bildern konfrontiert zu werden, auch von seriösen Quellen, ist belastend.

  • Sich von Panikmachung fernhalten
    Ich setze bewusst Grenzen und verzichte auf das Lesen von in den sozialen Medien kursierenden
    SMS, Emails oder Chatnachrichten zum Thema Coronavirus.
  • Sich bewusst machen, dass die Situation vorübergehen wird
    Der Ausbruch des Coronavirus wird vorübergehen! Es ist wichtig, dass ich das verstehe. In der Zwischenzeit nutze ich die einfachen Möglichkeiten, um das Erkrankungsrisiko zu vermindern: Regelmässiges Händewaschen, ausreichend Abstand halten zu anderen Menschen. Ich plane Aktivitäten, die ich nach dieser ausserordentlichen Situation machen möchte und freue mich darauf.
  • Grübeln begrenzen
    Über die aktuelle Situation nachzudenken ist ein Umgang mit dieser Stresssituation. Zuviel darüber nachdenken und grübeln ist aber zusätzlicher Stress.
    Ich überlege mir deshalb schon im Voraus, was ich machen kann, wenn ich ins Grübeln verfallen sollte. Ich setze mir eine zeitliche Begrenzung meiner Gedankengänge und gehe stattdessen dazu über etwas zu tun, was mir Freude macht. Das kann ein Buch lesen sein, oder Musik hören, etwas backen, oder…
  • Entspannungsübungen
    Angst und Entspannung können im Körper nicht gleichzeitig geschehen. Ich führe deshalb bewusst Entspannungsübungen durch.
  • Auf Positives konzentrieren
    Ich entscheide, ob mein Glas halbleer oder halbvoll ist. Ich halte mir bewusst positive Seiten meiner Situation vor Augen.

  • Notfallplan erstellen
    Ich erstelle einen konkreten Notfallplan. Dann kann ich handeln, wenn meine Ängste zu gross werden. Ich vereinbare mit meiner Therapeutin/ meinem
    Therapeuten oder meinem sonstigen Helfernetz, wie ich sie erreichen kann und vereinbare konkrete Telefonzeiten.
    Ich sammle im Voraus Ideen, die mir helfen mein Angst-Karussell zu stoppen: Was holt mich vom Kopf in den Körper, ins Hier und Jetzt? Welches Erfahrungswissen
    habe ich über mich und kann es nutzen? Diese Skills wende ich an.
  • Ich nutze vorhandene Unterstützungsmöglichkeiten wie:
    Kontakt zu Ansprechspersonen von Rheinleben

zum Thema "sich Sorge tragenmit Empfehlungen für den Alltag

zum Thema "Konflikte vermeiden"

zum Thema "Kinderbetreuung"

zum Thema "Training für unsere Klienten und Klientinnen Ü65"

WEITERE HILFREICHE TIPPS

Ab 01.04. bieten wir unsere Helpline für Klienten und andere Personen Zuhause an.
Sie ist täglich von 10-12 Uhr besetzt: 
Telefon 061 204 04 40
Diese telefonische Kontaktstelle ist auf Beratung in der Alltagsbewältigung, Umgang
mit Belastungen und Empowerment ausgerichtet.

Kontakte Fachstellen:

 

weiterführende Infos, Hintergrundwissen:

  • Ängste? Erläuterungen zu einem aktuellen Gefühl von MdV